Generation Kplus : Boy

Unser Kinderreporter Manuel Sichel, 12 Jahre, hat mit "Boy" einen witzigen und gleichzeitig ernsten Film gesehen.

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Foto: Kai-Uwe Heinrich

Der zwölfjährige Alamein lebt in Neuseeland mit seinem Bruder Rocky und noch ein paar anderen Kindern, um die er sich kümmert. Alamein, den alle Boy nennen, ist ein Fan von Michel Jackson und wartet auf seinen Daddy. Die Mutter ist bei Rockys Geburt gestorben.

Eines Abends kommt ein Auto auf den Hof. Es sitzen drei Männer darin, von denen einer erklärt, er sei Boys Vater. Das Gespräch endet so, dass die drei Männer schweigend am Tisch von Boys Haus drei schweigenden Jungen gegenübersitzen. Der Vater hat eine Gang, kifft und trinkt viel Alkohol – also alles im allem kein guter Vater.

Boy sieht das aber gar nicht, macht ihm alles nach und vernachlässigt seine Freunde und seinen Bruder. Er gräbt mit seinem Vater und dessen Gang auf einer Wiese nach einem Schatz, den sein Vater angeblich dort irgendwo vergraben hat.

In diesen Film sollten auf keinen Fall Kinder unter zwölf Jahren gehen, denn es gibt auch schon mal Szenen mit harten Auseinandersetzungen und Prügeleien. Natürlich gibt es auch ziemlich viele witzige Stellen, wo das ganze Publikum lachen musste.

Der Regisseur, der auch Boys Vater spielt, und der Darsteller von Boy kamen nach der Vorführung auf die Bühne. Die beiden verstanden sich ziemlich gut und antworteten witzig auf die Fragen der Kinder. Man konnte ihnen richtig anhören, dass es ihnen Spaß gemacht hat, „Boy“ zu drehen. Es war ein witziger und gleichzeitig ernster Film. Einen Besuch ist er auf jeden Fall wert.

Heute 9.30 Uhr (Zoo-Palast)

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