Genesis : "Wir sind alle stinkreich genug"

Die Popgruppe Genesis denkt bei ihrer Reuniontour nach eigenen Worten nicht ans Geld und will einfach nur Spaß haben. Es sei schon schwer genug, sich an die alten Titel zu erinnern, meint Sänger Phil Collins.

Berlin - "Wenn Geld ein Thema wäre, dann würden wir mehr als nur 20 Shows spielen. Dann würden wir auch nach Asien, Südamerika und Australien gehen. Ich denke, wir sind alle stinkreich genug", sagte Phil Collins der Zeitschrift "Melodie & Rhythmus". Zudem hätten 30 Jahre im Musikgeschäft "ihre Spuren hinterlassen, körperlich und geistig. Das heißt, ein ganzes Jahr am Stück könnte ich niemals mehr unterwegs sein".

Neue Stücke wird es bei den Shows nicht geben. Bei Proben habe die Band zuletzt "so ziemlich alles gespielt, was wir jemals aufgenommen haben", sagte Collins. Er räumte ein, es sei "teilweise ganz schön schwierig, sich daran zu erinnern. Denn 30 Jahre oder noch mehr sind eine echt lange Zeit".

Acht Stationen in Deutschland

Genesis gehen im Sommer erstmals seit 15 Jahren wieder auf Tour - in der Besetzung Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford. Tourauftakt ist am 11. Juni im finnischen Helsinki. In Deutschland stehen sie in Hamburg (15. Juni), Hannover (23.), Düsseldorf (26.), Stuttgart (29.), Berlin (3. Juli), Leipzig (4.), Frankfurt (5.) und München (10.) auf der Bühne.

Genesis wurden 1966 gegründet. Am erfolgreichsten waren sie in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit Phil Collins als Leadsänger. (tso/ddp)

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