Haus der Kulturen der Welt : Die Welt und die Wut im HKW

Mitte März startet die Programmreihe „Über Wut“ mit Ausstellungen, Filmen und Diskussionsrunden.

Im Haus der Kulturen der Welt (HKW) ist die Wut über die Finanzkrise und das Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen groß. Mitte März startet dort die Programmreihe „Über Wut“ mit Ausstellungen, Filmen und Diskussionsrunden. Das alles kulminiert zum sogenannten Wutgipfel und passt hervorragend zum diesjährigen Schwerpunkt des Hauses, den HKW-Intendant Bernd Scherer am Dienstag vorstellte. Es geht um die Krise: Im Sommer startet „Über Lebenskunst“, eine auf zwei Jahre angelegte Initiative, bei der Designer, Architekten und Bildungsexperten neue Lebenskonzepte suchen wollen. Die Ergebnisse werden ab 2011 vorgestellt. Ausgedacht hat man sich im HKW zudem das „Berlin Documentary Forum“, das sich im Sommer um Kunst dreht, die sich dokumentarischer Methoden bedient. Um zu diskutieren, wie man die Realität abbilden könne, kommen Filmemacher, Wissenschaftler und Künstler zusammen. Außerdem feiert das HKW mit Ausstellungen und Konzerten die Unabhängigkeit Lateinamerikas, die sich zum 200. Mal jährt. nap

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