Kultur : Jutta Limbach als Goethe-Präsidentin eingeführt

Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die Bedeutung der auswärtigen Kulturpolitik unterstrichen. Gerade in einer Welt, in der die wirtschaftliche Globalisierung in jede Pore dringe, sei die Kultur identitätsstiftend, sagte er bei der Amtseinführung der neuen Präsidentin des Goethe-Instituts Inter Nationes, Jutta Limbach, in München. Gleichzeitig versicherte der Außenminister, er werde sich dafür einsetzen, dass unter seiner Verantwortung keine Institute mehr geschlossen werden. "Die letzten Worte des Geheimrats waren mehr Licht, aktuell muss es wohl heißen: mehr Geld." In einer schwierigen Zeit und in einer Welt des Umbruchs habe das Goethe-Institut mit seinen 3200 Mitarbeitern Hervorragendes geleistet. Dabei verstehe er die Arbeit des Goethe-Instituts nicht als Teil des politischen Krisenmanagements, sondern als Ansporn auf der Suche nach praktischen Wegen für mehr Zusammenarbeit. Limbach erklärte, im Gegensatz zum Krisenmanagement der Regierungspolitik arbeite Kulturpolitik mit langfristigen Perspektiven.

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