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Kultur : Kant statt Knast (Glosse)

Moritz Rinke

Heute beschäftigen wir uns mit internationalen Verhaftungen. Wo auf der Welt hat wer wen verhaftet und warum? Und wie bescheuert ist eigentlich unsere Welt?

Fall 1.: In der Toscana wurde ein Deutscher verhaftet und vom Obersten Gerichtshof in Rom verurteilt, weil er sich ohne Badehose gesonnt hat, wie uns der Corriere della Serra berichtet.

Fall 2.: In Uganda wurde ein fahrradfahrender Mann verhaftet und in der Haupstadt Kampala des Ehebruchs angeklagt, weil er eine mit ihm unverwandte Frau auf dem Gepäckträger mitnahm.

Fall 3.: In Arizona stellte ein Sheriff einen Häftling, weil er in seiner Zelle den Playboy las. Dem nochmals verhafteten Häftling wurde vor Gericht in Maricopa County die Lektüre untersagt. Stattdessen erlaubte man ihm Kataloge für Frauen-Unterwäsche.

Fall 4.: In Uruguay wurden zwei Männer verhaftet, weil sie sich wegen einer Frau duellieren wollten. Endlich mal sinnvoll verhaftet, will man schon ausrufen, aber dann sprach das Gericht in Montevideo die Männer frei und erlaubte das Duell, da beide Blutspender seien.

Was ist das Auffallende an den Fällen 1 bis 3? Ja, der internationale Feldzug gegen den göttlichen Mann! In Italien, an der Riviera, auf Mallorca, auf Palma, überall liegen ja bald wieder barbusige Frauen herum. Wo man hinguckt im Sommer, quillen einem Tangaärsche von Damen entgegen, die man gar nicht sehen will, und auch in Afrika tanzen sie permanent nackt um irgendwelche Buschfeuer. Aber in der Toscana, da darf ein Mann, wie von Gott geschaffen, nicht mal in der Sonne liegen, geschweige denn in Uganda mit einer Bekannten Fahrrad fahren!

Und in Amerika? Da wichst sich allmählich die Gesellschaft via Internet das Hirn aus der Birne, aber die Sträflinge sollen sich mal schön die Dessouskataloge von Arizona angucken, weil die wohl für die Resozilisation geeigneter sind, während sich die beiden Männer in Uruguay wahrscheinlich schon absolut rechtskräftig gegenseitig abgeknallt haben.

Es ist der Irrsinn, von Montevideo bis Maricopa County, nur der Irrsinn.

Was machen wir jetzt?

Vielleicht Immanuel Kant lesen! Fall 5.: In Rom wurde eine bosnische Prostituierte verhaftet, die ihre Wartezeit auf den nächsten Kunden mit Immanuel Kants "Weltbürgerrecht" überbrückte, wie der Tagesspiegel berichtet. Die 21-jährige Studentin aus Sarajevo wollte sich vermutlich die Kosten für ihre Reise zum Kant-Kongress Ende März in Berlin verdienen.

Jetzt wollen wir nach Rom fliegen, die Frau befreien und sie dann mit dem Fahrrad in die Humboldt-Uni fahren!

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