Kultur : Lektionen der Erinnerung

Die Berliner Lektionen stehen in dieser Saison unter dem Motto „Die Kraft der Erinnerung“. Den Auftakt macht am 14. November Peer Steinbrück, der ehemalige Bundesfinanzminister. Er spricht über „Risse im Fundament von Staat und Gesellschaft“. Der Künstler Christian Boltanski setzt sich am 12. Dezember mit dem Thema „Installierte Erinnerung“ auseinander. Der Historiker und Vorstand der russischen Bürgerrechtsorganisation „Memorial“, Arseni Roginski, spricht am 23. Januar 2011 über „Erinnerung und Freiheit oder Wie viele Vergangenheiten existieren in Russland?“ Weitere Referenten sind im kommenden Jahr der Filmemacher Andrei Ujica, der für den Friedensnobelpreis 2010 vorgeschlagene spanische Untersuchungsrichter Baltasar Garzón Real („Der Anspruch der universellen Justiz gegen die nationale Straflosigkeit“) und die Linguistin, Philosophin und Psychoanalytikerin Julia Kristeva. Sie fragt: „Existiert eine europäische Kultur? Reflexion über Ränder und Zentren“. Die Lektionen haben im Renaissance-Theater ihren traditionellen Platz, der Vorverkauf beginnt am 15. September im Haus der Festspiele und im Renaissance-Theater (www.berlinerfestspiele.de). Tsp

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