Kultur : "Lenya" wird beim Dessauer Weill-Fest 2002 uraufgeführt

Im thematischen Spannungsfeld Krieg und Frieden bewegt sich das 10. Dessauer Kurt-Weill-Fest vom 1. bis 10. März kommenden Jahres. Als Höhepunkte kündigte der Präsident der Weill-Gesellschaft, Wolfgang Laczny, die Premiere der selten gespielten Weill-Oper "Die Bürgschaft" an, das Musical "Jonny Johnson" und die Uraufführung des Stückes "Lenya" von Michael Kunze, mit Maresa Hörbiger vom Wiener Burgtheater in der Titelrolle. "Die Bürgschaft" war 1932 in Berlin uraufgeführt worden. Ein Jahr später emigrierte der Komponist mit seiner Frau Lotte Lenya in die USA. In Deutschland war die Oper zuletzt 1998 in einer Bielefelder Inszenierung des britischen Weill-Spezialisten Jonathan Eaton zu sehen, der auch in Dessau die "Bürgschaft"-Regie übernimmt. Premierenort für das Antikriegsstück "Jonny Johnson" ist der Kulturpalast Bitterfeld.

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