Kultur : "Manifesta" 2002: Kunstbiennale in Frankfurt am Main

Ch. H.

Frankfurts Kunstszene im Umbruch: Bewährte Kräfte gehen, der Nachwuchs kommt. Ein idealer Zeitpunkt, um eine Kunstbiennale an den Main zu holen und sich ein neues Profil zu erarbeiten: Im Sommer 2002 richtet Frankfurt deshalb die "Manifesta 4" aus, eine Biennale junger europäischer Kunst, die 1996 in Rotterdam gegründet wurde und danach in Luxemburg und Ljubljana stattfand. Damit konnte sich Frankfurt gegen Warschau und Oslo durchsetzen. Das "Board of Manifesta" gab als Gründe die "exzellente kulturelle Infrastruktur" und die Kooperationsbereitschaft der Institutionen an. Von den Gesamtkosten in Höhe von vier Millionen Mark trägt die Kommune 2,6 Millionen Mark; der Rest soll durch Sponsoren und EU-Zuschüsse finanziert werden. Mit der "Manifesta" hat Frankfurt ein attraktives Parallelprogramm zur beinahe zeitgleich in Kassel stattfindenden "documenta 11".

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