Kultur : Neue Fellows für die American Academy Berlin

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Fünf Jahre wird die American Academy Berlin in diesen Tagen alt und ist aus dem intellektuellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Im Wintersemester kommen wieder Fellows mit hochinteressanten Projekten in das Hans Arnhold Center am Wannsee. Bis Ende Dezember stellt sich die erste Hälfte der eingeladenen Wissenschaftler, Künstler und Journalisten in mehreren Veranstaltungen vor. Die thematische Spannweite der Arbeitsprojekte reicht dabei von Untersuchungen über die Aufgaben der Sozialpolitik im Hinblick auf alleinerziehende Mütter (Belinda Cooper) bis zu einer Arbeit über die Musiktheorie der Aufklärung (Thomas Christensen). Ein verstärkter Schwerpunkt liegt auf finanzpolitischen Themen. Im Rahmen der Holtzbrinck Fellowship sind die New York Times-Reporterin Nina Bernstein (Sozialstaat und Globalisierung) sowie der Musikkritiker des „New Yorker“, Alex Ross, mit einer Arbeit über Richard Strauss und Arnold Schönberg Gäste der Academy. Caroline Walker Bynum beschäftigt sich mit mittelalterlichen Ideen über Blutopfer und Erlösung, und der Lyriker W.S. di Piero sowie der Erzähler John Phillip Santos gehen ihrer literarischen Arbeit nacht. Als Ehrengäste werden der legendäre Filmemacher Terrence Malick („Badlands“) und der Schriftsteller William Styron erwartet. Ein Glanzlicht des Programms, bei dem sich die Academy auch einmal einem größeren Publikum öffnet, ist eine szenische Lesung von George Plimptons Stück „Zelda“ mit Norman Mailer in der Rolle von Ernest Hemingway (Akademie der Künste, 27. September). Ausführliche Informationen findet man im Netz unter www.americanacademy.de . Am kommenden Donnerstag erscheint außerdem eine Sonderbeilage des Tagesspiegel. Tsp

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