Oper : Comeback für Villazón in Berlin

Der mexikanische Tenor Rolando Villazón kehrt nach einer persönlichen Krise und einer längeren Pause auf die Berliner Opernbühne zurück. Zum Saisonstart gibt er den Lenkin in der Neuinszenierung von Tschaikowskis "Eugen Onegin".

Villazon
Rolando Villazón in der Rolle des Lenski (2.v.l.). -Foto: dpa

Berlin Die Staatsoper Unter den Linden eröffnet die Spielzeit 2008/2009 am Sonntag mit der Neuinszenierung von Tschaikowskis "Eugen Onegin". "Ich bin sehr glücklich, bei dieser Produktion dabei zu sein", sagte der 36-jährige Villazón. Die Inszenierung von Regisseur Achim Freyer setze ganz auf sparsame Gesten. "Ich finde durch diese strenge Choreographie Freiheit, auch in meiner Stimme", sagte er. 2007 war Villazón in eine schwere Stimmkrise gestürzt und hatte sich ein halbes Jahr von allen Bühnen zurückgezogen.

Die musikalische Leitung der Neuinszenierung hat Generalmusikdirektor Barenboim. Zuletzt hatte Villazon gemeinsam mit der russischen Sopranistin Netrebko 2007 auf der Berliner Opernbühne mit "Manon" große Erfolge gefeiert. (küs/ddp)

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