Kultur : Reißschwenk ins Glück

Es geht los – auch mit unseren Extraseiten

Potsdamer-Schlafplatz-Arkaden. Morgens, kurz vorm Verkaufsstart.  Foto: Reuters
Potsdamer-Schlafplatz-Arkaden. Morgens, kurz vorm Verkaufsstart.  Foto: Reuters

385 Filme, davon 16 im Wettbewerb, ausgewählt unter 6383 Einreichungen. 925 öffentliche Vorführungen, gleich am ersten Tag 32 000 verkaufte Tickets – mit besonderem Run auf den Oscar-Favoriten „The King’s Speech“, der einen Tag nach der Berlinale-Premiere regulär ins Kino kommt. Erste Zahlen zu den 61. Berliner Filmfestspielen, die am heutigen Donnerstagabend am Potsdamer Platz mit der von Anke Engelke eröffnen.

Zehn Festivaltage, hochpolitische, unterhaltsame, vielfältige Tage. Filme von Wim Wenders, Ralph Fiennes, Béla Tarr und Miranda July, Genrekino mit Kevin Spacey, Diane Kruger und Colin Firth. Aus Berlin konkurrieren Werke von Ulrich Köhler und Andres Veiel um die Bären. Auch im Panorama und im Forum ist die Welt zu Gast, und das Publikum, das übers Jahr immer seltener ins Kino geht, füllt die Säle. Auf den heutigen Westernspaß folgt am Freitag der Iran-Protesttag – in Solidarität mit dem verurteilten Regisseur Jafar Panahi. Am Sonntag werden im Berlinale-Palast für gleich drei Filme 3-D-Brillen verteilt – und abends tritt Harry Belafonte im Friedrichstadtpalast auf. Glamour und Engagement, in schönster Eintracht.

Der Tagesspiegel ist mit täglichen Extraseiten dabei, mit Close-ups, Reißschwenks und Halbtotalen, mit Kritiken, Interviews, Reportagen und dem heißesten Klatsch vom kalten Buffet. Rein vegetarisch, natürlich! chp

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