Kultur : Serra und Eisenman: Entscheidung sofort

Die Entscheidung über das Holocaust-Mahnmal in Berlin darf nach Ansicht der Künstler Peter Eisenman und Richard Serra nicht noch einmal verschoben werden.Im ZDF-Morgenmagazin verteidigten die beiden Amerikaner gestern ihren Entwurf, der unter anderem von Bundeskanzler Helmut Kohl favorisiert wird.Er sieht ein begehbares Labyrinth von 4000 Betonpfeilern vor.Die endgültige Entscheidung über die Gestaltung soll noch in dieser Woche fallen.Zahlreiche Persönlichkeiten, darunter Berlins Regierender Bürgermeister und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Andreas Nachama, hatten in den vergangenen Tagen allerdings für eine erneute Denkpause beziehungsweise Verschiebung des Mahnmal-Baus plädiert.

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