Kultur : …von Peter von Becker

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Dieser Film hat die Geister und Geschmäcker geschieden. Ich finde Oskar Roehlers Agnes und seine Brüder ein erstaunliches Melodrama. So todtraurig wie saukomisch balanciert der Film zwischen fassbinderschem deutschem Familienspuk und einer Groteske der Geschwistertriebe – à la Almodovar. Alles ist, alle sind gebrochen, und das macht noch den Kitsch komödiantisch und das Absurde menschenmöglich: mit Martin Weiß als wundersam rührender Mannfrau Agnes.

(Noch in zehn Berliner Kinos)

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