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Was machen wir heute? : Echsen einfangen

Dorothee Nolte

Es gibt wahre Geschichten, in denen das Schicksal ganz unwahrscheinliche Kandidaten miteinander verkettet, zum Beispiel: eine Klassenlehrerin, ein Baby und eine Echse. Kurz nach Timmys Einschulung waren wir auf Teneriffa. Als wir zurückflogen, hatte unsere Freundin Vanessa, ohne es zu wissen, zwei Gäste mit dabei: im Bauch einen Zellklumpen, der sich zu Baby Emil auswachsen sollte, und im Koffer einen kanarischen Gecko. Der Gecko sprang beim Auspacken in die Berliner Luft, verzauberte Tochter Lena Luise, ließ sich ein teures Terrarium kaufen und kurz darauf von der Katze fressen. Weg war der leichtlebige Kanare, statt seiner wurden zwei seriöse Leopardengeckoweibchen angeschafft und der Klasse vorgeführt. Timmys und Lena Luises Lehrerin entpuppte sich als Echsenexpertin und erklärte sich bereit, Leo und Leonie als lebendige Sachkunde-Objekte im Klassenraum zu behalten.

So weit, so nachvollziehbar. Dann begaben sich geheimnisvolle Dinge. Eines Tages, Baby Emil war gerade geboren, war Leonie weg. Einfach weg. Die Klassenlehrerin ließ die Kinder Steckbriefe verfassen, ohne Ergebnis. Doch nun begann die Echse zu schreiben. Postkarten aus aller Welt trudelten ein: Leonie schrieb aus Hannover, Paris und Bali, sie berichtete von den Pyramiden und ihrer eigenen Hochzeit mit einem feschen Geckomännchen. Die Kinder waren getröstet und hingerissen.

Hinter den Postkarten steckte natürlich unsere Freundin Vanessa, die sich Leonies Abenteuer ausdachte. Echsen-Briefe lassen sich rational erklären. Aber niemand, wirklich niemand kann sagen, warum Leonie nach einem halben Jahr wieder auftauchte, im Klassenzimmer, quicklebendig und wohlgenährt! Das ist uns allen ein Wunder. Nun ist das zweite Schuljahr vorbei, und die Lehrerin muss Timmys und Lena Luises Klasse abgeben, zu allseitigem Bedauern. Die Geckos werden bei ihr und der neuen Klasse bleiben. Dorothee Nolte

Morgen ist Zeugnisvergabe, vielerorts trennen sich Klassenlehrer von ihren Klassen. Glücklich diejenigen Lehrer und Schüler, die darüber ein paar Tränen vergießen können.

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