17.11.2011 11:05 Uhr

Die Pannen der Berliner Piraten

Auch mit Fragen von Mode und Stil mussten die Piraten sich befassen: Gerwald Claus-Brunner machte mit seinem Palästinensertuch von sich reden. Charlotte Knobloch, ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, forderte ihn auf, es abzulegen, denn es zeige eine "antijüdische Gesinnung". Claus-Brunner wies das von sich - und trug zur zweiten Sitzung des Abgeordnetenhauses, zusätzlich zu seinem Tuch, einen Anhänger in Form eines Davidsterns um den Hals. In puncto Kopfbedeckung ließen die Piraten sich aber nicht beirren: Auch Alexander Spies behielt bei einer Gedenkminute im Landesparlament, entgegen den Gepflogenheiten, seine Kopfbedeckung auf.

Foto: dapd

Bundesparteitag der Piraten Die Neue wird's schon richten

Demütig war der Abgang des ehemaligen politischen Geschäftsführers Johannes Ponader auf dem Bundesparteitag der Piraten am Freitag. Seine Nachfolgerin Katharina Nocun rief unter Jubel zur Aufholjagd auf. Mit konkreten programmatischen Aussagen hielt sie sich dann jedoch piratentypisch zurück. Von Johannes Schneider mehr