Meinung : Berliner Finanzkrise: Das Gysi-Komplott

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Finanzkrise in Berlin
Ted:
Sind Neuwahlen fällig? Die FDP hat ja nun den 23. September schon als Tag der Berliner Neuwahlen festgelegt. Fügen wir uns also in unser Schicksal. Aber wen wählen? Die CDU wird Diepgen nicht los, die SPD klebt an Striederböger, und so bleibt alles wie gehabt - da können sie auch gleich weiter regieren, bis der Staatskommissar das Licht löscht. Doch wo sind die Alternativen? Schäuble? Lafontaine? Bleibt Gregor Gysi, der inzwischen selbst Hardcore-Landowskyanern als Lichtgestalt erscheinen muss. Aber er ist für den Chefjob in der falschen Partei. Oder nicht? Folgendes Szenario: In der PDS spitzt sich der Linienstreit zu, Gysi haut Sahra Wagenknecht erbost eine runter, verweigert eine Entschuldigung, tritt aus. Die SPD wartet bereits, offeriert ihm Spitzenkandidatur, Wahlkreis zum Aussuchen, Dienstvilla mit Personal. Die Wahl kann kommen - rot/rot bzw. rot/rot/grün haben die Mehrheit. Gysi und Wagenknecht vertragen sich, Böger bleibt Schulsenator. Alles klar für den neuen Kurs! Schade allerdings um Peter Kurth. Er sollte eventuell auch noch einen Parteifreund ohrfeigen.

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