Meinung : Die Aufklärer

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„Bild am Sonntag“ schreibt dagegen:

Ein Arbeitskampf ist kein nationales Unglück. Das sagt sogar der Wirtschaftsweise Gustav Horn. Die Verweigerung der Arbeit durch die Arbeiter, um Forderungen durchzusetzen, ist legitim und kann Fronten in unserer Wattebausch-Gesellschaft klären. Oft genug wird so getan, als gebe es heute nur noch eitel Einvernehmen zwischen Kapital und Arbeit – was falsch ist. Das Konsens-Getue ist so lange unglaubwürdig, wie die Bezüge von Vorständen innerhalb von zehn Jahren (1991 bis 2001) um 90 Prozent, die Nettolöhne der Arbeitnehmer nur um 20 Prozent gestiegen sind. Jahrelang haben die Gewerkschaften maßvolle Abschlüsse akzeptiert und den Arbeitgebern vertraut, sie würden mehr Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich wurde Beschäftigung abgebaut.

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