Meinung : Die Rettung für VW

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Ja, Deutsche: Volkswagen ist nicht gut drauf. Der Phaeton passt allenfalls zum Bundesbankpräsidenten, und den Golf kann sich nicht einmal das Volk noch leisten. Ein neues Modell muss her, fordern die Aktionäre, ein NeoKäfer. Aber keiner weiß, wie er aussehen soll: Rennpappe? Tolle Kiste? Dabei ist die Lösung ganz einfach: Der neue VW muss ein Hausarztmodell sein. Erst einmal spart das zehn Euro pro Quartal, aber das ist nur der Anfang. Im Handschuhfach rasselt das EKG, Blutdruck, Puls und Temperatur werden vom Lenkrad abgelesen, und zur Lungenfunktionsprüfung blasen wir den Airbag per Mundstück auf. Das Navigationssystem kann nicht nur ganze Sätze wie „Sagen Sie mal aaah!“ oder „Wie geht’s uns denn heute?“ formulieren, sondern steuert im Notfall sogar selbstständig den nächsten Facharzt an, einen V-6-Passat oder Phaeton. Mal sehen, ob die Kasse auch das Benzin bezahlt.

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