Meinung : Ein Auftrag für die Bundeswehr

mue

Zum Thema Online Spezial: Terror und die Folgen
Themenschwerpunkte: Krieg - Afghanistan - Bin Laden - Islam - Fahndung - Bio-Terrorismus
Fotostrecke: Der Krieg in Afghanistan Die Mahnungen werden lauter: Den Menschen in Afghanistan geht es von Tag zu Tag schlechter. Der Zivilbevölkerung - das sind ein paar Millionen Bürger. Der Winter bricht herein. Also machen sich auch immer mehr Menschen anderswo Gedanken, wie den Hungernden und Flüchtenden zu helfen sein könnte. Der Vorschlag von Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer, Schutzzonen in Afghanistan einzurichten, hört sich sehr bedenkenswert an. Die Fehler früherer Blauhelmeinsätze, etwa in Bosnien, dürfen jedoch nicht wiederholt werden. Ein solches Vorhaben müsste mit einer massiv militärisch ausgerüsteten Truppe in Angriff genommen werden - mit dem klaren Auftrag, ihre Aufgabe auch bei Gegenwehr durchzusetzen. Notfalls mit Gewalt. Das könnte ein Auftrag für die Deutschen sein. Zumindest einer, an dem sie sich beteiligen. Ihr militärischer Beitrag ist bisher offen geblieben. Im Falle von Schutz und Sicherstellung der Versorgung der Afghanen ginge es nicht darum, das Technische Hilfswerk loszuschicken. Das müssten Bundeswehrsoldaten übernehmen. So etwas, hat der UN-Generalsekretär gesagt, können die Deutschen. Solch ein Vorhaben würde zum politischen Konzept passen. Mit früheren Einsätzen ist dieser nicht vergleichbar. Er wäre gefährlicher.

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