Meinung : Fluchverkehr

„Stresstest für die Flughafen-Planer“

vom 12. April

Das ist nicht nur eine Enttäuschung. In München sieht man, wie angenehm sich ein Flughafen präsentiert, der baulich aus dem einen Guss ist; in Frankfurt (und vielerorts) sind Terminal-Gelände und Vorfeld im Laufe der Zeit ein einziges Chaos geworden. BER startet gleich schon damit. Schade. Das signalisiert aber auch ein anderes Problem. Im Terminal ist natürlich genug Platz für weitere Check-in-Schalter. Nur: Offenbar wird zu viel Fläche für Konsum hergegeben. BER setzt also die Unkultur der leidigen Hindernisläufe fort. Und das nächste Problem deutet sich schneller an, als für die öffentliche Diskussion gewünscht: Bei 27 Mill. Passagieren ist BER im Handumdrehen, auch die

42-Mill.-Marke kann bald erreicht sein – hoffentlich sichert sich die Flughafengesellschaft frühzeitig Sperenberg.

Prof. Dr. Klaus Brake,

Berlin-Wilmersdorf

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