Meinung : Früchte des Bösen

„Deutsche Bank will wieder ernten“

vom 20. Januar

Die Behauptung von Deutsche-Bank-Ko-

Chef Fitschen, dass Finanzgeschäfte mit Lebensmitteln nicht zu Preissteigerungen und daraus folgend zur Armut in der Welt beitrügen, ist nur die halbe Wahrheit. Die Preisschwankungen an den Agrarrohstoffbörsen werden durch Spekulationen verstärkt. Das ist Mitbeteiligung am Welthunger. Ferner führen Investitionen der Deutschen Bank in afrikanischen Ländern zur Zerstörung traditioneller Handelsströme, wie Herr Fitschen selbst sagte. Das bedeutet, dass dortige Infrastruktur zerstört und Menschen verarmt werden. Es ist daher dringend nötig, dass das deutsche Börsengesetz verändert wird, dass Spekulation (im Gegensatz zu Handel) mit Lebensmitteln nicht mehr erlaubt ist.

Pfarrerin Sabine Downey,

Berlin-Lichterfelde

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