Meinung : Hauptsache Charme

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Das französische Blatt „Le Figaro“ schreibt zur Bundestagswahl:

Bis zum letzten Moment hat Deutschland gezögert. Um Haaresbreite hat es die Persönlichkeit von Gerhard Schröder der Politik von Edmund Stoiber vorgezogen. Schröder wurde vor allem durch seinen Charme gerettet. Ihm gegenüber hat der Südstaatler Stoiber paradoxerweise einen Diskurs von nordischer Strenge gehalten. Statt zu gefallen, und wie Schröder eine Reform ohne Schmerz anzukündigen, sprach er streng von Härte und Disziplin. Doch Stoiber hat viele Punkte gesammelt. Schröder eine zweite Chance erhalten. Doch sein Sieg ist knapp, also fragil.

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