Meinung : Hitler-Nachfolger dringend gesucht

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Wahrscheinlich sind sie bei der Opposition jetzt richtig sauer darüber, dass ihnen der schöne Vergleich nicht selbst eingefallen ist. Regiert Schröder nicht wie 1930 der unselige Reichskanzler Brüning? Hübsch plakativ ist das: Man hört schon richtig, wie auf den Straßen die Stiefel der braunen Horden knallen, während die Kommunisten eher heimlich auf ihre Chance warten, den Staat aus den Angeln zu heben. Freilich verlangt das Bild dringend nach einem als HitlerNachfolger passenden Politiker - sofern Schröder das nicht gleich mit erledigt. Warum nicht? würde Oskar Lafontaine, der Schöpfer des Vergleichs, vermutlich sagen, diesem Kanzler ist ja alles zuzutrauen. Wir warten also jetzt im Grunde nur noch auf den Abschluss des Schröder-Putin-Pakts nebst Überfall der Bundeswehr auf Polen; ob es den Sender Gleiwitz noch gibt? Man könnte freilich andererseits auch die Frage stellen, ob Lafontaine noch alle Tassen im Schrank hat oder sowas einfach mal dahin sagt, um möglichst effektvoll im hohen Bogen aus der SPD geworfen zu werden. Im sodann freien Raum könnte er als verfolgte Unschuld der Linken eine nette neue Partei gründen - fragen wir mal den Kollegen Gysi. Der macht bestimmt gern mit.

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