Leserbriefe : Auch mal Nein sagen

Zur Berichterstattung über China

und die Unruhen in Tibet

Die ständig wiederkehrenden Aussagen von hochrangigen IOC-Vertretern, Olympia und Politik müsse man trennen, sind absurd. Schon lange haben sich die Länder der sogenannten Ersten Welt in Abhängigkeit von China begeben.

Manche Unternehmen hätten ohne Produkte aus China leere Regale. China profitiert von unserer Geiz-Mentalität! Schundige Spielwaren, Autoteile, Möbel, Textilien, Bücher, Waren des täglichen Bedarfs, Lebensmittel, Elektronik werden mit guten Gewinn an uns Endverbraucher verscherbelt.

Wir sollten bewusst darauf achten, aus welchem Land die Produkte sind, die wir kaufen. Wir sollten auch mal Nein sagen, im Geschäft sagen, dass man keine Produkte aus China kauft, weil die nicht selten unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden.

Wolfgang Becker, Berlin-Friedenau

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