Leserbriefe : Aufforsten, aufforsten, aufforsten

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„Regierung will umweltschonend reisen“ vom 13. Februar

Endlich merkt auch unsere Regierung, dass es höchste Zeit ist was gegen den Klimawandel zu tun. 100 000 Euro als Ausgleich für durch Dienstreisen verursachten Ausstoß von schädlichen Klimagasen sind doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Richtiger wäre, endlich den kompletten Umzug der Regierung und Verwaltung von Bonn nach Berlin zu erledigen. Dann würden schon viele der unnötigen, teuren und klimaschädigenden Dienstreisen entfallen.

Karl-Heinz Füllberg, Berlin-Hermsdorf

„Flugunternehmer stiftet Umweltpreis“ vom 10. Februar

Eine sehr herausfordernde Aufgabe: Den Klimawandel bekämpfen, in dem man der Atmosphäre durch eine zu erfindende Technik CO2 entzieht. Die ganze Luft filtern, CO2 herauswaschen, wie auch immer. Es muß sich doch eine Technologie entwickeln lassen, die das effizient schafft. Für Ingenieure und -innen sollte das doch zu machen sein, es hat sie bisher nur keiner gefragt. 25 Millionen Dollar sind auch ein guter Ansporn. Dass dieser Ansatz, das Problem von hinten aufzurollen, ja eher Umweltschutzdenken der 80er ist: Geschenkt! Wenn es denn hilft die Welt zu retten.

Aber ehe man sich nun in die Technologieforschung stürzt, ist es doch vielleicht hilfreich, mal eine Minute zu überlegen, ob es diese Technik nicht vielleicht schon gibt. Warum das Rad neu erfinden?

Und in der Tat, sie ist schon verfügbar: Photosynthese. Die einfache Antwort auf die schwierige Frage lautet: Aufforsten, aufforsten, aufforsten. Auf geht’s, Bäume pflanzen. 25 Millionen Dollar reichen schon für eine ordentliche Fläche.

Karsten Schischke, Berlin-Lichterfelde

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