Leserbriefe : Der Impfstreit kostet viel

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Betrifft: „Vor der Grippewelle: Noch keine Einigung im Impfstreit“ vom 12. Oktober 2002

Ich wüsste gern, wer die gesetzlichen Krankenkassen kontrolliert? Wer dafür sorgt, dass mit den Zwangsabgaben der arbeitenden Menschen, denn eine solche ist es, sorgfältig umgegangen wird? Die Differenzen in dem Impfstreit kosten nach meiner Auffassung enorm viel Geld. Geld der Versicherten, das verschwendet wird.

1.) Die separaten Abrechnungsverträge mit Ärzten kosten Geld.

2.) Wenn man zu einem von der Krankenkasse unter Vertrag genommenen fremden Arzt geht, muss dieser erst eine VorUntersuchung durchführen. Auch das ist ein zusätzlicher Kostenaufwand!

3.) Wenn der Patient in eine Kassen-Geschäftsstelle geht, muss er vielleicht einen Transport in Anspruch nehmen und diese Kosten bei der Kasse einreichen. Wieder mehr Kosten.

Man empfiehlt die Impfung hauptsächlich Kindern und Alten. Vornehmlich den alten Menschen sind oft weite Wege nicht zumutbar. Auch haben diese meist zu ihrem Hausarzt Vertrauen.

Die Kassen drehen ständig an der Beitragsschraube. Die Verwaltungen sind in den letzten Jahren gewachsen, und alles zu Lasten der Arbeitnehmer und Rentner, denn nur diese sind zwangsversichert.

Roma J. Neumann, Berlin-Charlottenburg

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