Leserbriefe : Fähiger Finanzsenator

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Betrifft: Die TagesspiegelSerie „Wie retten wir Berlin?“

Vielen Dank für diese ausgezeichnete Serie. Ich würde mir wünschen, dass sie nicht beendet wird, sondern nun noch weiter ins Detail einsteigt. Beispiele: Die Kosten für die aufgeblähte Berliner Verwaltung wurden bisher nur in Einzelpunkten thematisiert.

Die verschiedenen Ausgabeposten und vermuteten Einsparungsreserven sollten in Relation zueinander gesetzt werden: Selbst wenn drei Opern á 40 Millionen Euro geschlossen würden, sind das noch nicht einmal 10 Prozent dessen, was für Wohnungsbauförderung ausgegeben wird.

Beispiel Universitäten: Und wie weit ist in den Kosten pro Studienplatz berücksichtigt worden, dass bereits massiv Studienplätze gestrichen wurden, denn da das Personal erst langsam absinkt, steigen erst einmal die Kosten pro Studienplatz?

Jedenfalls ist mit dieser Serie deutlich geworden, wie schwierig die Sanierung unserer Stadt ist. Wir sollten sehr froh sein, einen so fähigen Finanzsenator zu haben und ihm alle danken. Dieser leise Dank ist leider oft kaum gegen das Gebrüll der wenigen, aber umso lautstärkeren Lobbyisten zu hören.

Prof. Harald Uhlig (Ph.D.) Berlin-Mitte

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