Leserbriefe : Gemeinsame Politik

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Betrifft: „Schröder gegen neue Steuer“ im Tagesspiegel vom 5. Dezember 2002

Die phantasieärmste Variante, den Staatshaushalt mittels Steuererhöhungen zu konsolidieren, wurde von der rotgrünen Koalition ausgewählt. Zu Recht musste sie dafür heftige Kritik seitens der Opposition einstecken. Vielleicht wäre es aber an der Zeit, daran zu erinnern, dass der gewaltige Schuldenberg noch aus sechzehn schwarzgelben Jahren herüberreicht. Vor allem sollte die Fehleinschätzung des Kanzlers Kohl, die deutsche Einheit mal eben aus der Portokasse finanzieren zu können, nicht in Vergessenheit geraten. Das Sinnvollste wäre doch, gemeinsam nach Möglichkeiten einer soliden Finanzpolitik zu suchen, anstatt sich in billiger Polemik gegenseitig zu diffamieren.

Susanne Schmidt, Berlin-Neukölln

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