Leserbriefe : Getrübter Badespaß

„Nach dem Bad: Gesäß rot wie beim Pavian“ vom 18. Juni

Dazu passt folgende Auskunft des Ordnungsamtes zum Thema Baden im Schlachtensee: Der Schlachtensee wird wie Krumme Lanke etc. von den Wasserwerken betrieben. Diese gestatten das Hundebaden an allen Uferstellen, obwohl das südliche Ufer als geschützte Grünanlage mit Leinenzwang für Hunde ausgewiesen ist. Die Hundehalter können laut Auskunft den Hund von der Leine lassen, damit er ins Wasser gehen kann, wenn er herauskommt, muss er angeleint werden! Das kann doch nicht wahr sein! Das Ordnungsamt ist darüber zwar auch nicht glücklich, hat aber angeblich keine rechtliche Handhabe. Wir waren kürzlich mit unserem 5- jährigen Enkel am Südufer des Schlachtensees, um zu baden. Ein Schäferhund wurde trotz unser Bitten von der Leine und ins Wasser gelassen. Der Hund ist zunächst auf unseren Enkel los, hat ihn beschnüffelt, das Kind fing an zu weinen, der Badespaß war vorbei. Der Hundebesitzer erwähnte noch, dass er unseren Vorschlag, zur Hundebadestelle an den Grunewaldsee zu gehen, ablehne, da sein Hund sich dort Spulwürmer hole! Warum lassen Behörden und Wasserwerke Hundeauslaufgebiete in Trinkwasserschutzgebieten am Ufer von Badeseen zu? Nach jedem Regen werden Mengen von Hundekot in den See gespült.

Maria und Peter Stroetzel,

Berlin-Zehlendorf

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