Leserbriefe : Grenzen der Freiheit

„Verbote kann man nicht essen“

von Harald Martenstein vom 26. Oktober

Harald Martensteins Glosse spricht mir aus der Seele. Herr Martenstein drückt glossenhaft verpackt eine Tendenz aus, die auch mir Sorge bereitet.

Richtig ist: Medien und Politik müssen auf Gefährdungen aufmerksam machen. Es muss auch bei passender Gelegenheit daran erinnert werden, dass die Freiheit des Einzelnen ihre Grenze an der Freiheit der anderen hat.

Aber sollte nicht primär dem mündigen Bürger die Entscheidungsfreiheit belassen werden? Das entspräche dem Wesen der Demokratie.

Klaus Abraham, Berlin-Lichtenrade

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