Leserbriefe : In ein falsches Licht gerückt

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Betrifft: „Nun fusioniert mal schön" im Tagesspiegel vom 1. Oktober 2002

Dass der Tagesspiegel aus senderinternen Papieren zitiert und seine ganz eigene Sicht der Dinge entwickelt, hat Tradition und bereichert mitunter die Medienberichterstattung. Das wollen wir nicht kommentieren.

Nicht akzeptieren können wir aber, wenn hoch geschätzte Persönlichkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in ein falsches Licht gerückt werden. So wurde Prof. Dr. Scharf natürlich mitnichten als Fusionsmoderator von WDR-Intendant Pleitgen „besorgt". Wie kommt der Autor darauf? Dafür würden sich weder Herr Prof. Dr. Scharf noch die Intendanten Hansjürgen Rosenbauer und Horst Schättle hergeben. Wunsch und Auswahl für einen Fusionsmoderator war ausschließlich Sache der Intendanten von ORB und SFB.

Prof. Dr. Scharf ist als Hochschulprofessor, ehemaliger ARD-Intendant, ARD-Vorsitzender und EBU-Präsident die Idealbesetzung. Als Idealbesetzung galt er auch als BR-Intendant. Deshalb ist er auch nicht „in den Ruhestand getreten worden", sondern hat im Gegenteil gegen den Wunsch vieler Gremienmitglieder nach 40 Jahren im Beruf und im 68. Lebensjahr beschlossen, nicht mehr zur Verfügung zu stehen, und dies bereits zwei Jahre zuvor angekündigt.

Pia Stein, (Pressesprecherin ORB)

Peter Kröger, (Pressesprecher SFB)

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