Leserbriefe : Kurzsichtiges Sparen auf Kosten des Bürgers

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Betrifft: „Kanzler sagt dem Wohlfahrtsstaat adé" vom 30. Oktober 2002

Als Bürger und Wähler dieser Stadt und dieses Landes platzt mir mittlerweile der Kragen. Seit Wochen höre ich aus dem Munde der Politiker nur noch ein Wort: Sparen.

Das Sparen geht soweit, dass ich mein ehrenamtliches Engagement in einer caritativen Einrichtung zum Ende des Jahres von Seiten der Einrichtung beenden muss. Grund: Sparen. Ist damit das Ende des Wohlfahrtsstaates von Herrn Schröder gemeint? Unbezahlbar, ineffizient, inhuman? Die Politik des Sparens ist meines Erachtens sehr kurzsichtig, ja sogar gefährlich. Herr Schröder & Co. sollten sich das Buch „Die Logik des Misslingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen“ von Dietrich Dörner zu Gemüte führen. Hier werden sie erfahren, wie man eben (nicht) handeln soll.

Erio Alexander Tsuchiya, BerlinZehlendorf

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