Leserbriefe : Rechenregeln

„Steinbrück warnt vor vollmundigen Versprechungen / Finanzminister nennt den Anstieg der Neuverschuldung unumgänglich“ und „Tief in der Schuld“

von Antje Sirleschtov vom 25. Juni

Krise ist Krise – dagegen muss etwas getan werden. Aber etwas mehr Offenheit von unserer Regierung, wie die Konjunkturpakete und die hohen Staatsswchulden bezahlt werden sollen, würde ich mir schon wünschen. Peer Steinbrück ist da die zumindest im Ansatz dieAusnahme – er macht wenigstens deutlich, dass mit Steuersenkungen in der kommenden Legislaturperiode eher nicht zu rechnen ist. Das erscheint zumindest mir logisch.

Strahlemann Westerwelle rechnet da anscheinend nach anderen Regeln, er nennt die FDP immer noch die Steuersenkungspartei. Aber der will ja auch Außen- und nicht Finanzminister werden.

Markus Methner, Berlin-Köpenick

Der Anstieg der Neuverschuldung mag unumgänglich sein – aber ist er es auch in dieser Höhe? Und ist das ein Grund, das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen auszugeben? Jeder Euro, den wir für Zins und Tilgung der Schuldenlast aufbringen müssen, kann nicht in die Bildung unserer Kinder investiert werden. Und die sind die Zukunft unseres Landes!

Christian John, Berlin-Buckow

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