Leserbriefe : So genannte Sparpreise

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Betrifft: „Platz nehmen – Platz geben“ im Tagesspiegel vom 23. Dezember 2002

Auch wir gehören zu denen, die die von Pro Bahn, Stiftung Warentest und anderen kritisierten Missstände nur bestätigen können. So bekamen wir auf die Frage, nach dem günstigsten Preis für eine konkret benannte Verbindung an vier verschiedenen Schaltern vier unterschiedliche Auskünfte. Fazit: Drei Wochen vor Reisebeginn mussten wir für einen so genannten Sparpreis in die Schweiz immer noch 50 Euro mehr bezahlen als vor einem Jahr. Die jeweiligen Normalpreise konnte, wollte oder sollte (?) uns das Bahnpersonal in keinem einzigen Fall nennen. Auch Doppel oder nicht getätigte Reservierungen von Sitzplätzen sind uns nicht fremd: Mal war der Computer ausgefallen, mal war das Hochwasser schuld. In Zukunft müssen wir uns also wohl auch noch auf geheimnisvolle Ausnahmen gefasst machen… Wir hoffen sehr, dass der Tagesspiegel bei diesem Thema weiterhin am Ball bleibt.

Reinhard Kippel und Angelika Kippel- Naumburger, Berlin

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