Leserbriefe : Über Gebühr strapaziert

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Betrifft: „Ich will raus!“ vom 30. Dezember 2003

Ich nehme an, ich kann Ihren Bericht toppen: Am 27. April verstarb ein Bekannter von mir in Berlin, der mich gebeten hatte, im Falle seines Ablebens seine persönlichen Angelegenheiten zu regeln. Sein Ableben wurde der GEZ über das entsprechende Formular am 3. Mai mitgeteilt. Am 14. Juni wurde geantwortet, „dass wir (?) das Teilnehmerkonto mit Ablauf des Monats 05/2003 abgemeldet haben“. Am 17. Juli versendete die GEZ an den Verstorbenen an meine Anschrift (!) den berüchtigten Drohbrief „Anmelden ist Pflicht“. Da der Verstorbene nicht antwortet, kommt der Brief mit Datum vom 21. August ein zweites Mal.

Da alle Briefe weder einen Bearbeiternamen noch eine Unterschrift tragen, sehe ich mich genötigt, die GEZ per Brief auf die Schlamperei aufmerksam zu machen, nicht ohne die Hoffnung auszusprechen, dass die Fahnder der GEZ herausfinden werden, ob der Verstorbene seine Geräte mit ins Jenseits genommen habe. Mein Brief blieb allerdings bisher – GEZ sei Dank – unbeantwortet. Natürlich blieb damit auch eine Entschuldigung aus.

Wolfgang R. Irmscher, Langenhagen

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