Meinung : Matthies meint: Hose und Hirn

Das Problem liegt im Kopf. Unser inneres Zentralorgan ist zwar generell funktionsfähig, leidet aber immer häufiger unter schlechter Befestigung. Ihm sei sein Hirn in die Hose gerutscht, sagte jetzt der Schauspieler Herbert Herrmann. Ergebnis: Ehe kaputt. Etwas Ähnliches muss mit Boris Becker passiert sein, der sich in der Londoner Wäschekammer nach Aussagen der späteren Kindsmutter "wie ein Hochgeschwindigkeitszug" benahm. Ein ICE! In der Wäschekammer! Kaiser Franz, eher ein Interregio, hat noch einmal Glück gehabt, denn seine Frau hat ihm das Neben-Baby verziehen - der Bayer hat eben in der Lederhose neben dem Hirn auch immer noch ein korrigierendes Laptop. Aber der Berliner? Muss sich chemisch absichern. Einer, der jetzt gerade vor Gericht steht, entschuldigte sein Verhalten mit viel Alkohol, ordentlich Kokain und der wochenlangen Einnahme von Anabolika, geschluckt und gespritzt. Der Erfolg ist eingetreten: Das Hirn blieb oben, brachte seinen Besitzer aber leider dazu, mit dem Hackebeil auf einen Kontrahenten loszugehen. Ist das nun ein Fortschritt? Am Ende besteht der einzige Ausweg wohl darin, die Hose ins Hirn zu stecken. Damit nicht alle durchdrehen in diesen heißen Zeiten.

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