Meinung : Mehr Schall als Rauch

Konzerte „Tote Hosen“ und „Ärzte“

Ihre Berichterstattung über die Konzerte haben mich erstaunt. Es mag ja sein, dass es für die Besucher toll war, für uns Menschen aus Britz war es das nicht. Der Lärm am letzten Wochenende war kaum zu ertragen. Drei Nachmittage und Abende hintereinander waren dröhnende Bässe und gröhlende „Gesänge“ zu hören. Meine Tochter hat vom Balkon aus die Titel gut erkennen können.Der Flughafen Tempelhof wurde u.a. wegen Lärmbelästigung geschlossen, weil er mitten in der Stadt liegt. Konzerte verbieten sich damit genauso. Bekannte, die von hier aus zum Flugfeld geradelt sind, haben berichtet, dass es dort leiser war als hier. Das Flughafengebäude scheint wie ein Parabolspiegel zu wirken, der Schall wird geradewegs zu meinem Wohngebiet und den Gartenkolonien gelenkt. Konzerte sind für mich nicht tolerabel.

Karin Krause-Hinzmann, Berlin-Britz

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