Meinung : Musik liegt in der Luft

„Rettung in der Not“ vom 10. Mai

Gegen Ende des Artikels beschreibt Herr Weber die Situation von Professor Yamazaki, der jedes Jahr im Dezember mit den Bewohnern von Kamaishi die „Neunte“ von Beethoven aufführt.

Die Berliner Opernhäuser und Orchester waren oft in Japan und haben ansehnliches Geld verdient.

Wie wäre es, wenn der Tagesspiegel die Orchester und Opernhäuser aufruft, dem Musiker Yamazaki – in welcher Form auch immer – zu helfen, um auch in diesem Jahr die Neunte aufzuführen?

Es wird viel Geld kosten und viele werden meinen, dass davon lieber Unterkünfte gebaut werden sollten. Die Wirkung aber, die ein solches Konzert hat, ist mit Geld nicht aufzuwiegen.

Versuchen Sie es doch mal!

Klaus Wichmann, Berlin-Kreuzberg

Der Autor Jesper Weber antwortet:

Das ist eine tolle und bewegende Reaktion. Die Adresse der Notunterkunft suche ich heraus. Eine Partitur haben wir gerade seitens der Kirche nach Kamaishi geschickt – die Aufführung dieses Jahr ist uns ein Herzensanliegen, das wir nach Kräften unterstützen möchten,

deshalb sind wir recht schnell aktiv

geworden.

Ich bemühe mich momentan darum, Profimusiker in Berlin zu bewegen,

an der Aufführung unterstützend

teilzunehmen.

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