Meinung : Nicht nur zuschauen, bitte!

Berichterstattung zur Revolution in Libyen

Was muss in Libyen noch passieren, bis sich Deutschland bzw. die EU endlich zu konkreten Schritten durchringen? Immer wieder betonen Regierungschefs und Minister, wie sehr sie die Gewaltexzesse verurteilen. Na und? Was wird sich ein Muammar al Gaddafi um solch blasse und leere Worthüllen kümmern? Die Antwort lautet: nichts, gar nichts. Das gesamte Ausmaß seines irren Treibens können wir nur vage erahnen. Es wird Zeit, dass die westliche Welt sich geschlossen gegen solche Despoten stellt. Nicht mit Worten, sondern mit Taten. Wie kann man bei solchen Nachrichten nur über Sanktionen nachdenken? Lassen wir den lustig-schrullig gekleideten Gaddafi in Ruhe und beschweren uns halt etwas lauter über seine unter Drogen stehenden, von Al Qaida angeheuerten Revolutionäre. Sanktionen müssen endlich beschlossen und durchgesetzt werden. Alles andere lässt den Westen noch weiter an Glaubwürdigkeit in der arabischen Welt verlieren, so wie es bereits in Ägypten der Fall war. In Nordafrika geben Menschen ihr Leben für die Freiheit.

Die EU schaut dabei zu.

Robert Strauch, Berlin-Steglitz

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