Meinung : Unterreguliert

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Der Druck auf die USRegierung, ihre Energiepolitik zu überdenken und die radikale Liberalisierung des Strommarktes wenigstens teilweise rückgängig zu machen, wird nach dem Desaster dieser Woche zunehmen. Dick Cheney, Öl-Veteran und Vizepräsident, hat schon vor längerem wissen lassen, was er von Vorschlägen hält, den Energieverbrauch zu drosseln: „Energiesparen ist vielleicht eine persönliche Tugend, aber keine Aufgabe der Politik.“ Ganz so leicht wird es künftig nicht mehr sein, die umweltpolitischen Nörgler abzukanzeln. Stromausfälle von solchen Ausmaßen wie jetzt im amerikanischen Nordosten sind nicht nur ein Imageproblem für die USA. Sie schädigen auch die regionale Wirtschaft und kosten viel Geld.

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