Politik : " ...bis zu 4000 Mark an jeden Berechtigten" - Aus dem Antrag der Landsmannschaft

Die Sudetendeutschen fordern in ihrem Antrag von dem deutsch-tschechischen Zukunftsfonds eine Entschädigung für in der Nachkriegszeit erlittenes Unrecht. Der Antrag an die Fondsverwaltung wird vom bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber unterstützt. Die Einrichtung des Fonds wurden 1997 als Teil der Versöhnungsbemühungen beider Staaten beschlossen. Im Folgenden Auszüge aus dem Antrag des Bundesverbandes der Sudetendeutschen Landsmannschaft

"Die humanitäre Hilfe soll gewährt werden an Angehörige der sudetendeutschen Volksgruppe und tschechische Staatsbürger deutscher Nationalität, die von Mai 1945 bis April 1953 in der ehemaligen CSR beziehungsweise CSSR härtesten Verfolgungsmaßnahmen ... ausgesetzt waren, oder die länger als drei Monate aus politischen oder sonstigen ...Gründen interniert bzw. inhaftiert waren, oder ... einen dauerhaften gesundheitlichen Schaden erlitten haben und die bislang nach deutschen Gesetzen keine oder nur geringe Leistungen erhalten haben ..."

"Die im Rahmen der humanitären Hilfe gewährten Leistungen des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds können nicht als Entschädigung angesehen werden ..."

"Die humanitäre Hilfe wird in der Form einer Einmahlzahlung von bis zu DM 4000 an jeden Berechtigten ... geleistet. Die Höhe der Einmahlzahlung ist abhängig von der Zahl der Anspruchsberechtigten ..."

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