• AfD wird skeptisch gesehen: FDP von Mehrheit für nicht mehr notwendig gehalten - Politbarometer

AfD wird skeptisch gesehen : FDP von Mehrheit für nicht mehr notwendig gehalten - Politbarometer

Eine knappe Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass die FDP als Partei künftig nicht mehr gebraucht wird. Das geht aus dem neuesten Politbarometer hervor. Auch der AfD trauen nur 18 Prozent langfristigen Erfolg zu.

FDP-Chef Christian Lindner.
FDP-Chef Christian Lindner.Foto: dpa

Schafft die FDP sich ab? Schaffen die Wähler sie ab? Oder gibt es vielleicht doch noch Hoffnung? Geht es nach der Mehrheit der Deutschen sind die Antworten klar. Während nach der Bundestagswahl noch eine Mehrheit daran glaubte, dass die FDP weiterhin gebraucht werde, sieht das jetzt ganz anders aus. Nur 38 Prozent halten die Partei für notwendig. Eine knappe Mehrheit der Deutschen hingegen ist der Meinung, dass die FDP als Partei ausgedient habe. Das ergab das Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel. Die Übrigen sind bei der Frage unentschieden.

Auch bezüglich der AfD sind viele Deutsche skeptisch. Der Umfrage zufolge gehen derzeit nur 18 Prozent davon aus, dass die eurokritische Partei langfristig erfolgreich sein wird. 64 Prozent erwarten das nicht. Nach dem Erfolg der AfD bei der Europawahl im Juni waren noch 25 Prozent der Befragten von einem langfristigen Erfolg der Partei ausgegangen. Für die Landtagswahl in Sachsen am 31. August wurde der AfD zuvor ein Erfolg vorausgesagt.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CDU/CSU laut Politbarometer unverändert auf 41 Prozent. Die SPD könnte um einen Punkt auf 25 Prozent zulegen, die Linke bliebe konstant bei neun Prozent, und die Grünen würden um einen Punkt auf zehn Prozent verlieren. FDP und AfD kämen jeweils auf vier Prozent, wobei die Liberalen einen Prozentpunkt zulegen und die AfD einen Punkt einbüßen würde. Die anderen Parteien erzielten zusammen erneut sieben Prozent. Für das Politbarometer wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1264 Wahlberechtigte telefonisch befragt. (Tsp/dpa)

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