Casdorffs Agenda : Obamas mageres Erbe: Seine Reden

Was bleibt von US-Präsident Barack Obama? Seine Bilanz ist ernüchternd. Doch seine großen Pläne sind nicht überholt. Ein Kommentar.

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Barack Obama muss fürchten, dass sein Nachfolger einen Großteil dessen, was der scheidende US-Präsident erreicht hat, schleift.
Barack Obama muss fürchten, dass sein Nachfolger einen Großteil dessen, was der scheidende US-Präsident erreicht hat, schleift.Foto: Nyein Chan Nain/EPA/dpa

Es könnte besser laufen für Barack Obama. Zwar versucht er mit Macht und auf allen Kanälen seiner Präsidentschaft auf den letzten Metern noch den richtigen Spin zu geben. Doch das wird schwierig. Denn so ist die Bilanz des 44. Amtsinhabers: außenpolitisch ein Desaster, innenpolitisch durchwachsen, manches teuer erkauft. Und der Nachfolger steht schon bereit, das Erbe weiter zu schleifen. Dabei sind Obamas Pläne nicht überholt und seine großen Reden wert, erinnert zu werden. Sie könnten am Ende das Beste an seiner Präsidentschaft gewesen sein.

Einen guten Morgen wünscht
Ihr Stephan-Andreas Casdorff, Tagesspiegel-Chefredakteur

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