Casdorffs Agenda : Was aus Umwälzungen folgt

Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin könnte bei den Landtagswahlen ein Beben in der politischen Landschaft auslösen. Ähnlich wirkte sich auch die Agenda 2010 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aus. Ein Kommentar

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Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann liegt mit seinen Grünen in aktuellen Umfragen noch vor der CDU. Foto: dpa
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann liegt mit seinen Grünen in aktuellen Umfragen noch vor der CDU.Foto: dpa

Wenn das so kommt - dann gibt es wirklich ein Beben in der politischen Landschaft. Wenn also am 13. März bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg die Grünen wirklich vor der CDU liegen würden. Und wenn die CDU in Rheinland-Pfalz doch noch von der SPD abgefangen würde. Ganz abgesehen von den AfD-Ergebnissen, die besonders in Sachsen-Anhalt in einer Weise steigen, die bisher in der Republik nicht gekannt ist. Und das alles wegen der Flüchtlingspolitik. Wegen der Haltung der Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel. Wer da an die Folgen der Agenda 2010 für die SPD unter dem damaligen Bundeskanzler und Parteivorsitzenden Gerhard Schröder denkt - der liegt schon ganz richtig. Umwälzende Politik gibt es nicht umsonst.

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