Politik : CSU-Chef Edmund Stoiber will so Erziehungs- und Kindergeld ersetzen

Die CSU hat die Einführung eines monatlichen Familiengeldes von 1000 Mark pro Kind vorgeschlagen. CSU-Vorsitzender Stoiber sagte am Montag in München, nach den Vorstellungen seiner Partei solle der Betrag ab sechs Wochen vor der Geburt gezahlt werden und Erziehungs- sowie Kindergeld ersetzen. Darüber hinaus strebe die CSU eine Bundesratsinitiative für ein "Bündnis für Familien" an, sagte der bayerische Ministerpräsident weiter. In dem Bündnis sollten von der landespolitischen Ebene bis zur kommunalen Ebene alle sozialpolitisch relevanten Gruppen über Möglichkeiten zur Stärkung der Familie beraten. Die CSU befürwortet nach den Worten Stoibers außerdem die Einführung eines "Familien-Audits", in dem sich Betriebe auf familienfreundliche Standards wie Teilzeitarbeitsplätze überprüfen lassen können.

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