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Debatte um Nebeneinkünfte : Kipping: Deutsche Bank soll Steinbrück-Honorare veröffentlichen

"Die Leute sollten wissen, wer Steinbrück zum Millionär gemacht hat": Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping fordert von der Deutschen Bank, die Vortragshonorare an den SPD-Politiker zu veröffentlichen.

Die Deutsche Bank soll die Höhe der Vortragshonorare an Peer Steinbrück veröffentlichen, fordert Linkenchefin Katja Kipping.
Die Deutsche Bank soll die Höhe der Vortragshonorare an Peer Steinbrück veröffentlichen, fordert Linkenchefin Katja Kipping.Foto: dapd

In der Debatte über die Nebeneinkünfte von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück fordert die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, die Deutsche Bank auf, Honorarleistungen zu veröffentlichen. "Ich fordere die Deutsche Bank zur Transparenz über die an Peer Steinbrück gezahlten Vortragshonorare auf", sagte Kipping dem Tagesspiegel. "Es muss klar werden, ob Steinbrück 14.000 oder 140.000 Euro für zwei Vorträge kassiert hat. Die Leute sollten wissen, wer Steinbrück zum Millionär gemacht hat."

Kipping sagte weiter: "Steinbrück hat der Deutschen Bank als Finanzminister mit Steuergeld Milliardenrisiken aus den Bilanzen herausgekauft. Die HRE-Verstaatlichung war indirekt ein Rettungspaket für die Deutsche Bank. Den verantwortlichen Finanzminister danach zu zwei fantastisch honorierten Vorträgen einzuladen, ist allemal auffällig. Jetzt muss sie offen legen, wie viel sie Steinbrück dafür bezahlt hat." (TSP)

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