DER INSELSTAAT PALAU : Paradies für Taucher

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Eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 27 Grad, ein Paradies für Taucher, das gelegentlich von Taifunen heimgesucht wird – das ist die Republik Palau. Die Inselgruppe, die im Nordpazifik südöstlich der Philippinen liegt, besteht aus acht Hauptinseln und etwa 220 kleineren Inseln. Die meisten Inseln sind unbewohnte Atolle aus Korallenkalk, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen. Rund 70 Prozent der 20 000 auf der Inselgruppe lebenden Menschen sind Mikronesier mit malaiischen und melanesischen Einflüssen. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe sind Asiaten – Chinesen, Philippiner und Vietnamesen. Zwei Prozent der Einwohner kommen aus Nordamerika und Europa. In seiner wechselvollen Geschichte stand Palau zwischen 1899 und 1914 auch unter deutscher Kolonialverwaltung. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Palau jahrzehntelang amerikanisches Treuhandgebiet, allerdings wehrten sich die Inselbewohner gegen die Stationierung amerikanischer Atomwaffen. Wegen des Einsatzes gegen die Nuklearwaffen wurde dem Volk von Palau 1983 der alternative Nobelpreis verliehen. Die offizielle Unabhängigkeit erlangte der Inselstaat erst im Jahr 1994. Tsp

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