Diplomatie : Auch China setzt auf den "Change"

Barack Obama bereitet sich intensiv auf seine Zeit als Präsident vor. Nun hat er Kontakt zu der chinesischen Führung aufgenommen. Bei einem Telefonat mit Präsident Hu Jintao erörterte er Themen wie die Finanzkrise aber auch so ein heißes Eisen wie die Taiwan-Frage.

Obama
Die Welt fest im Blick. Obama telefoniert bereits vor seinem Amtsantritt mit wichtigen Staatschefs. (Archivbild) -Foto: Getty

PekingChina will nach der Wahl von Barack Obama zum zukünftigen US-Präsidenten die Beziehungen zu den USA intensivieren. Der Austausch mit den US-Behörden und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten bei wichtigen internationalen und regionalen Themen solle ausgebaut werden, erklärte der chinesische Präsident Hu Jintao laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua nach einem Telefonat mit Obama am Samstag. Bei dem Gespräch wurde die Taiwan-Frage und die aktuelle Weltfinanzkrise erörtert.

"China und die USA sollten sich gegenseitig respektieren und für Belange des anderen Landes Platz bieten", zitierte die Nachrichtenagentur Hu am Sonntag. Sensible Themen wie Taiwan müssten in einer sachgerechten Weise angegangen werden. In dem Bericht hieß es weiter, Hu habe in dem Telefonat deutlich gemacht, dass seit der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern vor 30 Jahren sich die bilateralen Beziehungen trotz einiger Rückschläge weiter entwickelt hätten. (ae/AFP/dpa)

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