Ermittlungen im Saarland : AfD-Politikerin wird der Volksverhetzung verdächtigt

Die AfD-Politikerin Hadjimohamadvali soll gesagt haben, der Islam sei "schlimmer als die Pest". Jetzt ist die gebürtige Iranerin im Visier der Justiz.

Die Aussagen sollen auf einem Landesparteitag im Juni in Völklingen gefallen sein.
Die Aussagen sollen auf einem Landesparteitag im Juni in Völklingen gefallen sein.Foto: dpa

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Ermittlungen gegen eine saarländische Politikerin der AfD nach einer angeblich islamfeindlichen Rede aufgenommen. Eine entsprechenden Bericht der "Saarbrücker Zeitung" bestätigte am Mittwoch ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörde.

Dem Bericht zufolge richten sich die Ermittlungen gegen die AfD-Bundestagskandidatin Laleh Hadjimohamadvali. Sie soll auf einem Landesparteitag im Juni in Völklingen unter anderem gesagt haben, der Islam sei "schlimmer als die Pest".

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Anfangsverdachts der Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen in Tateinheit mit Volksverhetzung, wie die Behörde auf Anfrage mitteilte. Der Spitzenkandidat der AfD im Saarland, Christian Wirth, distanzierte sich laut "Saarbrücker Zeitung" von Hadjimohamadvalis Äußerungen. Hadjimohamadvali wurde nach eigenen Angaben auf ihrer Internetseite im Iran geboren und flüchtete in den 80er Jahren nach Deutschland. (AFP)

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