Politik : Ermittlungen in Köln gegen Volksmudschahedin

Ermittler haben nach eigenen Angaben illegale Machenschaften der iranischen Widerstandsbewegung Volksmudschahedin in Köln aufgedeckt. Führungskadern der Organisation werden Betrug in Millionenhöhe, die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie Verstöße gegen das Ausländerrecht vorgeworfen, wie Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Die Gruppierung habe in der Domstadt eine Art Hauptquartier für Deutschland aufgebaut und sei stark hierarisch strukturiert. Vor allem über Sozialhilfebetrug sei ein Schaden von insgesamt rund sieben Millionen Mark entstanden. Zwei Frauen, die dem Vorstand des Vereins "Iranische Flüchtlingskinderhilfe" (Köln) angehörten, würden mit Haftbefehl gesucht.

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